Montag, 22. Januar 2018

Heute vor 55 Jahren ...

.... gab es ein besonderes Ereignis, was vielen wohl nicht so geläufig ist. Nämlich den  "Elysee- Vertrag" welcher zwischen Deutschland und Frankreich abgeschlossen wurde. Zwei alte Männer, Konrad Adenauer, 1. Bundeskanzler und Charles de Gaulle, Präsident von Frankreich. Sie hielten es für notwendig, dem ewigen Streit zwischen den Völkern ein Ende zu setzen und vereinbarten eine Zusammenarbeit nach den verlustreichen Kriegen, dies geschah exakt am 22. Januar 1963. Ich kann mich da noch gut an die Bilder im Fernsehen erinnern.
2006 waren wir an der Bretagne, dort wo 1944 die Alliierten landeten, um dem Kriegsgeschehen ein Ende zu bereiten. Noch heute sieht man einige Reste:


Ganz im Hintergrund sieht man noch ein paar Landerampen, ansonsten ist wieder alles friedlich und schön.




Der Atlantik ist manchmal bewegt und manchmal ruht er in sich.



Austern werden dort gezüchtet und man kann sie gleich vor Ort verspeisen, andere machten das, wir nicht, ich bringe sie nicht runter.

Regen Schiffsverkehr gibt es dort zu den Canal-Inseln, wir nahmen die Gelegenheit wahr und besuchten Jersey (?) eine interessante Insel. Von dort bezieht die Queen ihre Kartoffeln, wurde uns berichtet, weil sie so aromatisch sind, dank des Klimas. Auch eine eigene Währung haben sie dort, sozusagen, ein Völkchen für sich.

Wenn wir schon mal unterwegs ist und nicht weit von Mont-Michel, dann muss man natürlich einen Besuch machen. Das geht nur bei Ebbe, dann kann und muss man sogar rüberlaufen, denn Autos sind dort unerwünscht.

Majestätisch sieht's schon aus, so hoch oben und einfach ist der Aufstieg auch nicht, ganz davon abgesehen, dass ein fürchterliches Gedränge herrscht.

Aber ich hatte einen geduldigen Begleiter, der immer wieder nachfragte:"Kommst du bald?"

Beeindruckend fand ich diese Brücke, sie führt über einen relativ kleinen Fluss, aber, weil dort ein Sumpfgebiet ist, ist eine so lange Brücke von fast 1 km notwendig. Wie man sieht, es ballte sich was zusammen, das kann dort schnell gehen und es schüttete wie mit Kübeln und im Nu war es rabenschwarz.

Aber es gab auch die schönen Momente, mit Sonne, frischem Wind und einer herrlichen Sicht aufs Meer, wir hatten es genossen.
Als ich das heute in den Medien hörte von dem Vertrag, da fiel mir gleich unser Urlaub dort ein, deshalb dieser Post.










Freitag, 19. Januar 2018

Sturmtief Friedericke am Kaiserstuhl ...

.... kam so daher:

Ich war auf dem Weg zu einer Freundin, sie hatte Geburtstag, da begegnete ich der " Friedericke", und mußte ich doch schnell ein paar Fotos machen.


Sieht ziemlich harmlos aus und war es auch.


Die Wolken wurden durcheinander gewirbelt, einmal schien die Sonne, dann war wieder eine interessante Wolke davor.

So sah es dann aus, als ich wieder im Hause war, dies Foto habe ich von unserer Terasse aus gemacht.

Ganz unberührt von Sturm und Wind, die Bodendecker lassen sich nicht abschrecken, hier der Gundermann/Glechoma hederacea.

Die Vogelmiere/Stellaria media gefällt mir immer so gut, sie hat so zarte Blüten. Bei uns heißt die Vogelmiere im Volksmund "Hühnerdarm" weil die Winzerinnen immer eine gehörige Handvoll  aus den Reben mitgenommen haben für ihre Hühner. Man kann auch damit Suppen aufpäppeln, statt Petersilie, schmeckt echt super. Ich habe auch schon einmal eine köstliche Wildkräutersuppe daraus gezaubert, zusammen mit Gundermann, etwas Löwenzahnblätter, wenig Taubnesseln,  ein paar Brennnesseln, aufgewertet mit gedünsteten Zwiebeln in Butter und mit Schmand kräftig abgeschmeckt, köstlich und alle haben es gegessen, wenn sie es vorher gewusst hätten, eventuell nicht.

In einem Vorgarten strecke ein gelber Krokuss sein Köpfechen vor. Wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann sind die Winterlinge kräftig auf dem Vormarsch und in den Haselbäumen pustet  der Wind die Pollen durch die Gegend.
Allen Lesern ein schönes Wochenende.







Mittwoch, 17. Januar 2018

Es war eine Mutter ......

........ die hatte vier Kinder... so heißt es in einem Kinderlied, nämlich: Den Frühling, den Sommer den Herbst und den Winter. Der Frühling bringt Blumen... so gehts weiter und, Frühling haben wir ja schon ein wenig gespürt. Vorhin machte ich einen Rundgang durch unseren Garten, schaut mal was der Frühling uns hier schon an Blumen beschert hat:


Die Winterlinge sind da, ich war ganz überrascht, das muss in den letzten beiden Tagen passiert sein.

Soweit wagen sich die Krokusse ans Licht, wenn nachher eventuell die Sonne scheinen wird, dann blühen sie vielleicht.

Auch völlig unbemerkt ist meine Christrose erblüht, es ist ein Geschenk einer Freundin aus der Schweiz, hallo Barbara.

An einer Trockenmauer eine Immergrün-Blüte. Es war zwar sehr frisch beim Rundgang, aber über die Blüten habe ich mich sehr gefreut, ihr hoffentlich auch, denn, der Frühling kommt doch.
Für den Winter habe ich auch noch etwas gefunden:

Projekt mit Kindern" Vögel im Winter"






Sonntag, 14. Januar 2018

Da muss man doch ......

... einfach raus, wenn man so einen blauen Himmel sieht:

Das machten wir natürlich auch, obwohl hinter der Scheibe ist es immer wärmer, draussen waren nur 4°+ zum Laufen angenehm.


Auf dem Weg in die Reben kommen wir öfter auch mal an diesem Reh vorbei, es ist echt. Der Mann dem dieses Reh gehört, er ist Jäger, fand es halbverhungert ohne Mutter, winzig klein einsam im Wald. Er nahm es mit und seine Frau päppelte es auf, leider konnten sie es nicht auswildern weil es wesentliche Dinge, die zum Überleben notwendig wären, nicht gelernt hatte. Ich begrüße es immer und ich meine, es kennt mich ein wenig, es kommt immer ein paar Schritte an den Zaun.

An den Böschungen findet man schon so allerlei, hier z.B. die Rosette einer Königskerze.

Rückstände der Golddistel, sie sehen immer so strahlend aus.

Der Löwenzahn sticht natürlich gleich ins Auge, um ihn herum sieht man aber auch schon andere Wildblumen, die Rote Taubnessel, Ehrenpreis und Vogelmiere.

Diese Höhlen sind die Brutstätten der Bienenfresser, sie warten auf die bald wiederkehrenden Bienenfresser, mal schauen, wann das sein wird.

Eine Mistbiene sonnte sich bereits an der warmen Lösswand, ich habe einmal meine Hand an die Wand gedrückt, es war angenehm warm.

In einem Garten war noch ein reichhaltiges Angebot von kleinen Wildäpfeln für die Vögel.

Diese Rose hat die ersten Fröste noch gut überstanden, sie steht in einem Vorgarten an der Hauswand.

Der Ihringer Esel war wieder der Jahreszeit entsprechend angezogen, Schal, Mütze und warme Socken. Jedesmal wenn ich an ihm vorbei komme, sieht er anders aus, sogar als die Fussballweltmeisterschft stattfand, war er im Deutschlandtrikot, Meister sind wir dennoch nicht geworden.

Die Abendsonne fiel auf Ihringen, die Kirche ist immer ein nettes Motiv.

Schnell verabschiedete sich die Sonne, sanft hinter den Reben und es wurde sofort kühler, da eilten wir dann schnell nach Hause.










Mittwoch, 10. Januar 2018

Erste Blüten .....

..... finde ich bereits in unserem Garten. Es war, im Gegensatz zu manchen Regionen, bei uns ganz ordentlich, an manchen Tag konnten wir 12°-14° messen, das ist doch ganz ordentlich.

Die erste vorwitzige Primel zeigte sich unter den Sträuchern.

Auch in anderen Gärten sah ich schon Buntes, diese zarten Blüten kamen an einem Strauch zum Vorschein dessen Namen ich leider nicht kenne.



Geblüht haben meine Ringelblumen bis jetzt immer noch, nicht so üppig wie im Sommer, aber oft konnte ich ein paar pflücken um einen Strauss draus zu gestalten.

 Die Haseln sind teilweise schon aufgeblüht, dann werde ich intensiver schauen, ob sich schon die ersten weiblichen Blüten zeigen. Gerade sehe ich, es gibt sie schon, man muss nur genau schauen.

 Der Winterjasmin steht für die ersten Bienen schon als Futterquelle zu Verfügung.

Auch die Gänseblümchen überstehen etwas strengere Temperaturen, allerdings ist dieses Foto nicht aktuell, die schöne Goldwespe kommt erst, wenns warm ist, das dauert noch ne' Weile, aber man darf sich schon jetzt mal daran erfreuen.

Bis unser Max sich dann so im Gänseblümchenmeer entspannen kann, dann ist Sommer.

Noch streiten sich Sonne und Wolken und geben herrliche Motive für alle Fotobegeisterte.


Sonntag, 7. Januar 2018

Dreikönigsspaziergang

Da in diesem Jahr der Dreikönigstag auf einen Samstag fiel, hatten ja alle frei, sonst gibt es diesen Tag als zusätzlichen Feiertag nur in den Bundesländern mit einer stärkeren katholischen Bevölkerung.
Das Wetter war spitze und so stand einem etwas größerem Spaziergang nichts im Weg. Bei Frühlingstemperaturen und fast keinem Wind, gab es herrliche Ausblicke auf den Ort:



Der Blick auf dem Schwarzwald zeigte, die milden Temperaturen haben den Schnee gewaltig ins Schmelzen gebracht.


Vom Hellen ins Dunkle, diesen Wechsel konnten wir wunderbar beobachten.

Die Winterjasminhecke zeigte sich in voller Blüte.

Ein Buntspecht sass so lange im Baum, bis ich ein Foto wagte, besser ging es nicht, aber man kann ihn erahnen.

Als sei nichts geschehen, kein Schnee und kein Frost, so strahlte die Mauretanische Malve.

In wenigen Wochen, dann werden die Mandelbäume wieder blühen, die Knospen konnte man schon sehen.


Sehen ann man aber schon die ersten Schneeglöckchen, gefunden in einem verwildeten Garten.

Gestern war bei uns der traditionnelle Neujahrsempfang durch den Bürgermeister, im vergangenem Jahr gab es einen neuen Bürgermeister, es war sein erster Empfang. Anlässlich der Feierlichkeiten überbringt der Vereinssprecher des jeweiligen Jahres, eine Neujahrbrezel.

Weil in diesem Jahr die Feuerwehr dran war, hat sie zusätzlich noch eine "Feuerwehrbrezel" anfertigen lassen, ich kam ein wenig zu spät, jemand hatte schon das Hinterrad verspeist.
Natürlich gab es auch andere leckere Sachen zum Essen und Trinken, es ist auch immer eine gute Gelegenheit, Leute zu treffen um sich auszutauschen.