Freitag, 17. November 2017

Aussergewöhnliche Flieger .....

...... sind die Libellen, gestern war ich in einem Vortrag im Naturzentrum über Libellen. Angeregt dadurch, stöberte ich durch meine Sammlung, davon möchte ich zunächst einmal die Schönsten vorstellen:



Sie gehören zu meinen absoluten Lieblingen, die Gebänderte Prachtlibelle/Calopterys splendens. Alle Fotos machte ich in Neuf-Brisach am kleinen Canal Vauban. Als ein besonderes Glück empfand ich dann noch, dass ich so ein gutes Paarungbild machen konnte, es ist das untere Foto. Sie liessen sich nicht stören und so konnte ich in aller Ruhe Fotos machen, wobei dieses der Renner wurde.

Der Plattbauch/Libuella depressa besucht mich in unserem Garten, da brauche ich nicht mal auf die Suche gehen, dies ist ein Weibchen.
Es folgt der Blaupfeil/Orthetrum cancellatum, das kam mich nicht im Garten besuchen, da war ich auf Tour.




Bei diesem Spitzenfleck/ Libellula fulva funkeln die Flügel so auffallend schön.


 Nochmals Paarungsfotos von Kleinlibellen, es sind Azurjungfern, allerdings kann ich nichts Genaueres dazu sagen, vermute aber Hufeisen-Azurjungfern/Coenagrion puella.

Hier sind es die Frühe Adonislibellen/Pyrrhosoma nymphula die für Nachwuchs sorgen.



Diese zwei Fotos zeigen oben nochmal den Blaupfeil, ruhig sitzend, auf Beute wartend. Ebenso ein Weibchen  der Gebänderten Prachtlibelle, sie wartet auch auf Beute oder auf ein Männchen?? Wer weiß das schon.

Bei einer Exkursion in Freiburg an der Dreisam, fanden wir eine Zangenlibelle/Onychogomphus uncatus, ein Blick auf den interessanten Kopf mit den großen Komplexaugen.
Ich habe noch mehr im Archiv, das gibt nochmal ein Post, für heute soll es gut sein. Allen ein schönes Wochenende.
Gerade habe ich in meinem Blog entdeckt, dass ich im August schon einmal Libellen vorgestellt habe, wer Lust hat kann da nochmal reinschauen, einige Fotos gibts allerdings doppelt zu sehen.
Sommer, Sonne, Sommerflieger...






Montag, 13. November 2017

Ein Sonnenstrahl .....

.... kann die Laune verbessern, gehts euch auch so?? Nach dem stürmischen und unangenehmen nassen Wochenende, schien heute plötzlich wieder die Sonne, aber nur für ein paar Augenblicke. Die nutzte ich sofort aus, um Farben zu speichern:

Im Pfirsichbaum hingen noch die letzten Tropfen vom großen Toben und Regen in den letzten Tagen.

Von unserem Wohnzimmerfenster sehen wir immer diesen Baum, nun wollte ich ihn doch mal aus der Nähe sehen, es ist ein Ahornbaum.


Nicht weit davon entfernt steht dieser Gingobaum, er leuchtet wie Gold. Wenns so wäre, dann würden bestimmt keine Blätter so rumliegen, da würden alle Menschen auflesen gehen und die Strasse wäre sauber.

Blick auf unsere Kirche ist immer ein lohnendes Motiv. An manchen Bäumen hängen immer noch hartnäckig die Blätter.

Auf einigen Feldern steht  noch Mais, der muss nun wieder neu trocknen, bevor er gemäht wird.

Auch die Goldene Becherflechte an Bäumen fällt bei Sonnenschein besonders ins Auge.


Diese zwei Zinnien fotografierte ich im Garten von Freunden, bei denen ich mich zum Cappucino eingeladen hatte, das kann man nur bei Freunden.

So hatte ich den Augenblick gut genutzt, indem sich die Sonne zeigte, hier nochmal der Ahornbaum. Der kleine Rundgang als Abschluß mit dem Cappucino tat danach richtig gut.












Freitag, 10. November 2017

Ungemütlich ....

..... ist es geworden, überall wie man es lesen kann. Da ist es drinnen schön angenehm.

 Ein Blick aus dem Fenster da zerrt der Wind an den letzten Blättern.


 Vor ein paar Tagen da ging man noch gerne ins Bunte, da gab es noch blauen Himmel.

 Solche Wolkenfetzen konnte man noch beim Sonnenuntergang einfangen, nun ist nichts mehr mit Sonne und schönem Untergang.


 Auch solche Stimmungfotos wird es wohl vorerst nicht mehr geben.
Da hatte ich doch heute die Idee, ich backe Früchtebrot:

Das backe sonst eigentlich immer erst wenn es Advent ist, aber schmecken tut es schon heute.

Diese Anemone hat sich wohl total mit der Zeit vertan, ihre Blühzeit ist ja im Frühling, ich habe mich aber dennoch gefreut etwas Rotes zwischen all dem braungelben Blättern zu finden. Allen Lesern ein schönes Wochenende.




Dienstag, 7. November 2017

Abschied vom Sommer ...

.... ja, ich glaube es ist nun endgültig soweit, der Sommer ist vorbei. Ich möchte ihn mit ein paar bunten Fotos verabschieden:


Typische Sommerblume, der Mohn.



Zugegeben, die Pfirsiche sind eigentlich nicht so direkte Sommerfrüchte, aber im Garten haben wir eine frühe Sorte.
 



Sie fliegen leider immer nur einen Sommer lang, neu in diesem Jahr fand ich das Flechtenbärchen, es ist das zweite Foto.


Für mich immer wieder eine Herausforderung, die Goldwespe, sie ist ja nur 1 cm groß und besitzt so eine Leuchtkraft, und je nachdem wie das Licht auf sie fällt, immer anders.


Dies sind meine speziellen Freunde, oben der Pinselkäfer und im unteren Foto der Bienenkäfer. Mir liegt viel daran, sie in meinem Garten zu haben, jeden Tag suche und zähle ich sie, spinne ich deswegen?

Von den vielen Wanzen in meinem Garten hier nur eine Art, die Gestreifte, sie fällt am meisten auf.

Hüpfer gibt es eine Menge zu bewundern.

Eine Spinne muß mindestens gezeigt werden, es ist eine Krabbenspinne.
Es ist garnicht so einfach eine kleine Auswahl zu treffen, vielleicht stelle ich noch einmal ein paar Farbkleckse hier ein, es tut so gut bei dem derzeitigen Grau.





   




Sonntag, 5. November 2017

Bevor es kalt wurde ......

.....war es nochmals zwei Tage richtig warm und sonnig bei uns, da habe ich noch ein paar Kleinigkeiten im Garten erledigt.
Da traf ich dann  zwei Gottesanbeterinnen:


Sie sind ja das Insekt des Jahres 2017 gewesen und ich habe mich ein wenig schlau gemacht, was eigentlich jetzt im Herbst mit ihnen passiert. Nachdem sie Paarung und Nestbau, in diesem Fall heißt es weder Nest noch Kokon, sondern Oothek, hinter sich gebracht haben, hängen sie sich an irgend etwas und warten quasi auf den Tod, hier ist es unser Insektenhotel. In so eine Oothek passen 60 - 100 Eier hinein und im Mai schlüpfen die Kleinen, voll ausgebildete Insekten ca.1 cm groß. Sie sind streng geschützt und stehen auf der Roten Liste, darum bin ich auch so froh, mindestens zwei in meinem Garten zu haben.

Sie haben keine Zähne sondern Mandilben mit denen schieben sie sich die Beute immer von links nach rechts, von links nach rechts in den Mund und so vertilgen sie ihre Beute.. Die Insekten sind 6-7cm groß, die Weibchen sind etwas größer. Ob der Tod sie schon ereilt hat?? Ich werde in der nächsten Woche mal Ausschau nach ihnen halten.

Vollmond gab es auch und deswegen ist es auch kälter geworden, die Vögel kommen in Scharen zu uns in den Garten:

Die Spatzen haben sich schnell angepasst, sie klettern genau so geschickt an den Kugeln und Energieblöcken wie die Meise herum. Ein Rotkehlchen habe ich auch.

Der Winterjasmin blüht auch schon wieder vereinzelnt.

Bei einem Spaziergang fanden wir noch auf einem Grundstück diese Himbeeren.
Als wir dann mit dem Rad unterwegs waren, durch einen Waldweg, hingen auch auch im Wald noch
Himbeeren:

Etwas kleiner aber lecker.

Hier fanden wir ein abgeerntetes Feld von Sojabohnen, wir haben ein wenig " gestoppelt", die Älteren unter den Lesern werden eventuell noch diesen Ausdruck kennen, man suchte auf abgeernteten Getreidefeldern nach Ähren, das war so nach dem Krieg in den 50 ziger Jahren.

Einfach nur ein Stoppelblick.

Im Herbst bekommt das Pfaffenhütchen interessante rote Beeren mit zwei harten Kernen, nur Vögel mit einem harten Schnabel sind in der Lage diese Beeren zu futtern.
Das waren nochmals sonnige Bilder, heute regnet es.