Montag, 23. April 2018

Warum ausgerechnet hier.......

..... fragte ich mich als ich mich am Balkontisch zu schaffen machte und feststellte, die Feldwespen sind wieder aktiv.

So sehen sie aus, die eifrigen Nestbauer, es sind Feldwespen/Polistes, mit der weiteren Artenbezeichnung halte ich mich etwas zurück, sie sind sehr schwer zu bestimmen.
Jedes Jahr bauen sie unter der Tischplatte ihr Nest.

Hier ein Vergleichsfoto, es stammt auch von mir, man kommt sehr schlecht an ihr Nest um ein vernünftiges Foto zu machen. So ganz ungefährlich ist es dann auch nicht, weil ich ja unten auf dem Boden liegen muss, um ein Foto zu schiessen, den Wespen gefällt das nicht so sehr.

Am oberen Foto gut zu erkennen, sie bauen aus Pflanzenfasern eine offene, pergamentartige Wabe, die sie mit einem dünnen Stiel an einer Unterlage befestigen. Da eine äußere Hülle fehlt, kann man sie immer gut beobachten. Mehrere überwinterte Weibchen bauen gemeinsam an einem Nest, eines von ihnen wird schließlich dominierend und übernimmt die Königinnenrolle, die anderen Weibchen degradieren zu Arbeiterinnen.

So sieht das zarte Gebilde aus der Nähe aus, ich habe großen Respekt vor ihrem Bau und freue mich, sie als Dauergäste in unserem Garten zu beherbergen.

In diesem Jahr hatten sie einen Probebau einfach an die Tischdecke gehängt, ich glaube man kann es erkennen, das Foto ist nicht so berauschend, leider.


Da machen es sich diese Wespen einfacher, sie benutzen schon vorgefertigte Wohnhöhlen.


Sonntag, 22. April 2018

Die Sonn erwacht....

..... mit ihrer Pracht, durchzieht sie die Wälder das Tal...... haben wir in der Schule gesungen, bei mir war die Sonne im Garten und da bin ich doch gleich mal schnell mit der Kamera durch, hier meine Ausbeute.

Gestern noch getanzt, heute schon .....





.... erblüht, meine Akaleien, das geht mir alles zu schnell, wenn es so heiß bleibt (30°) dann ist die ganze Schönheit schnell dahin.


Den Feigenbaum kann man nun sehr gut als Feigenbaum erkennen, die ersten Früchte sieht man auch schon.

Gut erkennen kann man auch die Blüten der Roten Johannisbeere, besonders dann, wenn eine Biene dort ihr Frühstück einnimmt.

Als Sonnenplätzchen hat sich diese Wanze den Salbei ausgesucht, es ist eine Baumwanze/Nezara viridula.

Ihre Larve ist besonders hübsch, dieses Foto ist vom Vorjahr soll nur zeigen, wie hübsch sie ist.

Na und der Flieder der wird wohl überall blühen und duften.

Auch die Wildkräuter können durchaus mithalten, was Blüte und Schönheit anbelangt, hier die Blüte des Spitzwegerichs.

 Sonnenanbeter waren schon längst wach und genossen die Sonne. Kleine Ameisen auf einem Wolfmilchgewächs, dass wir einmal von einem Urlaub von der Insel Krk mitgebracht hatten.


 Da sass doch etwas Grünes auf der Löwenzahnblüte? Tatsächlich, ein Winzling ein Grashüpf.


Noch eine Wanze, sie versteckte sich in der "Pusteblume", leicht zu übersehen, der Kamera entging nichts.


Während sich die ersten Tulpen verabschieden, kommt die nächste Generation zum Blühen, schön für mich, da gibt es dann immer neue Blumen für die Vase.
Allen Lesern einen schönen Sonntag.









Freitag, 20. April 2018

Bienen freundlich .....

..... so soll heute mein Post heißen. Angeregt durch den tollen Beitrag von Elke Schwarzer im Fernsehen, bin ich sofort mit meiner Kamera in meinen Garten gegangen, hier meine Oase für Wildbienen und andere fliegende Insekten:

Zu meiner Überraschung fand ich in unserem Pfädle, er liegt im Schatten, diese Goldnessel.


Machen wir mit den Taubnesseln weiter, oben die Gefleckte und unten die schlicht weiße, beide umschwärmte Nahrungsquellen.

Der Kriechende Günsel er zeigt sich nun auch schon.

Dies ist ein Borretschgewächs, ich kenne aber nicht mit Namen, es ist eine Gartenblume geworden.

Hier meine erste Borretschblüte, es ist die echte Blüte.

Von der Schleifenblume erzählte Elke Interessantes, sie stammt aus dem Mittelmeerraum und mit ihr ist ein neuer Schmetterling zu uns gekommen, der Karstweisling, ich werde nach ihm schauen.

Der Hahnenfuss, wenn man nicht aufpasst dann hat man ihn im ganzen Garten, ich mag ihn sehr.

Wie man sehen kann, andere auch.

Ein Blick auf meinen Rasen, beim Barfusslaufen muss man acht geben, damit man die kleinen Wildbienen nicht beim Saugen stört.

 Im Schattenteil des Rasens steht Wiesenschaumkraut,extra für den Aurorafalter, der braucht ihn zur Eiablage.

Hier ist er nochmal zum Anschauen.




Weil er so schön gelb daher kommt wird er auch gerne als Anflugstation benutzt, die Hummeln wuhlen auch gerne drin rum. Soweit mein Beitag zur Artenvielfalt im eigenen Garten.












Dienstag, 17. April 2018

Das Blühen .......

....... nimmt kein Ende, so ähnlich habe ich es noch in Erinnerung aus einem Schulgedicht.
Hier ein paar Eindrücke von heute:

Schon zu erkennen, es wird ein Feigenblatt und ich hoffe, es gibt auch in diesem Jahr wieder Feigen.

Aus einer anderen Perspektive.

Zu unserer Überraschung stellten wir fest, der Flieder steht kurz vor dem Aufbrechen, morgen wirds soweit sein, dann gibt es wieder ein Foto.
Gestern haben wir den ersten Kaiserstühler Spargel gegessen, ein paar Anbieter waren schon eher auf dem Markt, aber wir warten immer geduldig bis unser Hauslieferant soweit ist.

Sie sind auch fleißig unterwegs, er sieht so frisch gebadet aus.

Ich habe eine Weile den Feldbienen beim Bau ihres Nestes zugeschaut, das ist sehr interessant, aber vorsichtig muss man sein, sie haben es nicht so gerne wenn man in ihre Nähe kommt.

Er flatterte durch unseren Garten, es ist der Kleine Feuerfalter/Lycaena phlaeas.
Wir hatten heute 27° daran müssen wir uns nun erst wieder gewöhnen.






Montag, 16. April 2018

Erinnert ihr euch noch?...

.... blühende Landschaften hatte uns einst ein Bundeskanzler versprochen und was soll ich sagen, es gibt sie.


Oben die Blüten der Williams-Christ und unten ein paar Kirschbäume.


Der Apfeltag für die Schule ist gesichert, wenn nicht noch etwas dazwischen kommt.

Mirabellen wirds auch geben auch geben.

Zwetschgen, Birne und Apfelbäume, alles am Sonntag mit dem Fahrrad gesehen und festgehalten.

Auch untenrum ist es bunt Löwenzahn und Gundermann geben ein schönes Bild.



Als wir durch den Wald radelten fand ich die Goldnessel/Lamiastrum galeobdolon, so oft findet man sie nicht, sie liebt feuchten Boden und nicht zu starke Sonne, dies findet sie überwiegend im Wald.
Sie kann bis zu 50 cm hoch werden.

Ein etwas anders gefärbtes Buschwindröschen, es fällt gleich auf.
In meinem Garten gibt es eine Ecke mit Wiesenschaumkraut, extra für den Aurorafalter, der tatsächlich in diesem Jahr bei uns zu Gast war, allerdings ist er nicht sesshaft, deshalb kann ich nie ein Beweisfoto machen.